Allgemeiner Spannungsabfall auf dem Thron des Donnerkönigs. Endlich und nach so vielen aufreibenden Abenden konnten wir Lei Shen niederstrecken. Viel Zeit und Nerven hat es gekostet diesen Encounter perfekt einzuspielen und man kann jeder Gruppe nur Mut aussprechen, welche sich an diesen doch sehr Setupabhängigen Gegner wagt und vor allem dranbleibt ohne sich komplett zu zerstreiten (eine aufgeladene Stimmung ist quasi garantiert). Wie so oft haben es die Endbossencounter nochmal so richtig in sich und gefühlsmäßig steht der Donnerkönig vergangenen Endgegnern in nichts nach. Ich bedanke mich wie immer in erster Linie bei unserer tapferen Mannschaft, welche diese entbehrungsreiche Zeit mit nur wenigen Kratzern überstanden hat und hoffe, dass uns ein gewisser Lerneffekt beim zukünftigen nachspielen behilflich sein wird. Insgesamt konnten wir mit ca 230 Trys die Bestmarken von alten Freunden wie dem Lichking oder Ragnaros nicht erreichen, was uns aber keineswegs ärgert.


Definitiv ein Bosskampf der leichteren Sorte allerdings unter der Grundvoraussetzung, dass man sich mit dem Einteilen der Fluggruppen sehr Kleinlich auseinandersetzt. Wir haben im Vorfeld länger über Gruppenaufteilung und Flugrotationen diskutiert als eigentliche Zeit in den Bosskampf selber zu stecken. Mit nur 14 Trys gelang uns die Umsetzung unserer Flugrouten denke ich vollends optimal. Im Endeffekt haben wir uns für 5 Fluggruppen entschieden welche in bestimmten Situationen von einem einzelnen Tank unterstützt wurden.

Großer Dank gebührt hier den jeweiligen Gruppenfluglotsen, welche es verstanden haben das Zahlenwirrwarr umgehend zu lernen und ihre Gruppe immer an die richtige Position zu geleiten.

Außerdem findet unser Lemerell auch mal wieder Erwähnung, welcher seit Dragonsoul kein Schild geschweige denn einen Defensivspek mehr vorzuweisen hatte. Leider gelang es ihm durch Verfehlen von Plattformen die Versucheanzahl hochzuschrauben aber das war eher witzig als kritisch anzusehen. Danke Lemmi! Bist der beste Basejumper!


Im Gegensatz zum LFR oder Normalen Schwierigkeitsgrad stellt sich die heroische Version als durchaus schwerer Brocken dar. Ähnlichkeiten zum Protectorskampf aus der Terasse sind dabei wohl eher mein subjektives Empfinden. Alles in allem eine Herausforderung an alle Schadensklassen und auch den Heilern wird’s hier definitiv nie langweilig. Ein Kill den wir uns super erarbeitet haben und wo es sichtlich von Stunde zu Stunde deutlich besser wurde.


Ein wenig griechische Mythologie gefällig? Die klassische Hydra ein Wunder, dass es keinen Endlosspaw der Köpfe gibt sondern wirklich nach 7 Schluss ist. Gut designd mit gutem Schwierigkeitsgrad. Je länger der Kampf andauert desto weniger Platz steht der Gruppe zur Verfügung und desto schwerer wird es die Zusatzspawns unter Kontrolle zu bekommen. Wenig Spielraum für Fehler schnürt das Ganze dann zu einem guten Gesamtpaket zusammen.


Irgendwie kommt einen so eine Vorahnung in den Kopf, dass einige Blizzardmitarbeiter zu viel Zeit an Flipperautomaten verbringen. Der ganze Kampf erinnert doch sehr vom Aufbau an einen klassischen Flipper.


Ein typischer Multitargetfight wie man ihn schon aus Urzeiten kennt. Wer es schafft die Wellen zu meistern sollte den Rest auch in wenigen Versuchen dann schaffen. Einzige nervige Herausforderung ist es sein Haustier, welches einen Horridon zum kuscheln schickt auf Reichweite zu halten.


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